Ärger & Angst

by Schreien

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Aufgenommen im Februar 2018 im Salon Berlin bei Christian Mevs.

credits

released April 8, 2018

Schlagzeug Lied 1 - 4: Ulf Jacobs
Saxophon Lied 2: Ruby Obermann
Aufnahme, Mix & Mastering: Christian Mevs
Gitarre, Bass & Gesang: Sebastian Pistole

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Schreien Berlin, Germany

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Track Name: Wer ist der Feind?
Sachen kaputten,
Dinge zerstören -
Es blieben nur Scherben
und erloschene Träume.

Bebende Erde,
stiebender Dreck -
Doch immer mehr
sterben mir die Idole weg.

Und ich weiß gar nicht mehr
wie viele übrig sind.
Und ich weiß kaum mehr noch
für wen ich heute bin.

Ich hab das meiste schon gesehen
ohne aus dem Haus zu gehen.

Wer ist denn jetzt wir?
Wo war gleich noch hier?
und was haben wir
überhaupt bewirkt?

Wofür denn noch sein?
Wofür demonstrieren
wenn Verrat
schon mitmarschiert?

Und mir fällt keiner ein
dem ich ganz vertrau.
Und es gibt fast nichts mehr
woran ich heut noch glaub.

Doch mein Hass reicht für noch Zehn.
Ich möchte endlich Flaggen brennen sehen.

Wo? Wo bist du?
Wo? Hey, wo bist du?
Und wie lang,
wie lang
kann ich noch
auf dich warten?
Wo? Wo?

Wogegen noch sein?
Wer ist der Feind?
Wenn jeder immer alles
totreflektiert.

Wohin mit dem Hass?
Wohin mit der Wut?
Mir ist nach Schüssen
heut zu mut.

Und ich hätte gern
es macht nichts gesagt.
Und ich hätte gern
nicht weiter nachgefragt.

Es muss doch auch noch anders gehen,
doch wofür lohnt sich's heut noch einzustehen?
Track Name: Vom sich letztlich doch immer nur tangieren können
Die Hände sind zittrig.
Die Decken sind klamm.
Ich höre ein Ticken.
Das Urteil steht an.

Der Boden zieht Risse.
Das Zimmer verraucht.
Bin ich auch der
den du wirklich brauchst?

Oder ist es bloß Langeweile
die dich zu mir treibt?
Und der Mangel an Möglichkeiten
wenn du bei mir bleibst?

Und dann sagst du,
du hättest Angst,
dass dir das Oberteil nicht steht
und dann sag ich,
ich habe Angst,
scheißegal um was es geht.

Und ich habe Angst
vor jedem Anruf, vor jeder Frage
nach Belanglosigkeiten
oder "Was machst du grade?"
Und ich habe Angst
vor dem Moment
an dem du merkst,
dass ich dir nicht mehr genüge.
Und ich habe Angst,
dass das vielleicht schon längst
geschehen ist.

Und dann sag ich
selbst bei dir
fühl ich immer als Tourist.
Und dann sagst du,
du wüsstest nicht, ob du mich so
wie ich dich vermiss.

Und was, mit wem willst du dich dann noch treffen?
Und was machen wir eigentlich ausgerechnet hier?
Ich mein, guck dir die leute doch mal an:
Die sehen nicht nur wie Idioten aus!
Ich will hier niemanden kennen.
Will niemandem "Hallo" sagen,
"Hallo" sagen müssen
oder "Hi" oder "Na, wie geht's?"
Smalltalk unter Freunden,
Messern unter Lovern,
Selbstgespräche mit Erwachsenen
und ich danach genauso schlau wie vorher.
Bei Ankunft schon wissen,
nicht lange bleiben zu können.
Was sind das alles bloß für Leute?
Ich bin mir jetzt sicher,
dass ich mit dir was versäume!
Track Name: Das Ende scheint nah
Am liebsten
würde ich so tun,
als wär' ich
niemals hier gewesen
als hätt' ich
dich nie gekannt
und natürlich
auch nicht gefickt.

Und es störte mich
auch nicht richtig,
wenn du jetzt
wirklich gehst.
Die Stadt ist groß
and "this world
is full of guys
like you".

Es geht sich nicht aus!
Das Ende scheint nah!
Es geht sich nicht aus!
Das Ende scheint nah!
Es geht sich nicht aus!
Das Ende scheint nah!
Es geht sich nicht aus!
Das Ende scheint nah!
Track Name: Ich weiß, dass es vorbei ist
Das Rauschen der Bäume,
Die Stille im Wald,
Das Zittern der Äste,
Ein Wort das verhallt.

Das Schließen der Türen,
ein dumpfes Geräusch,
Das Geheimnis zieht Schlieren,
ich bin mehr als enttäuscht.

Und fast schien es
als wären wir uns nah,
doch ich fühle nichts mehr von dem,
was mir einst so wichtig war.

Das Starten des Motors,
ein Fenster erlicht,
diese düstere Gegend,
ich kehre nicht mehr zurück.

Der Entschluss ist gefallen,
Die entscheidung bekannt,
Diesmal ist es für immer:
Wir haben uns gekannt.

Und fast schien es
als wären wir uns nah.
Doch ich spüre nichts mehr von dem,
was mir einst so wichtig war.

Und es fühlt sich nicht nur
wie ein Ende an:
Ich weiß, dass es vorbei ist
und auch nie wirklich begann.

Manchmal
ist alles gesagt,
manchmal weiß man,
wenn es das war.

Alles hat seine Zeit
und es ist spät geworden
für uns zwei.

Und es fühlt sich nicht nur
wie ein Ende an:
Ich weiß, dass es vorbei ist
und auch nie wirklich begann.

Und es fühlt sich nicht nur
wie ein Ende an:
Ich weiß, dass es vorbei ist
und auch nie wirklich begann.

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